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Yoga: Stark für Deine Abwehrkraft!

Man kann es gar nicht oft genug sagen – Yoga stärkt Deine Abwehrkraft! Wir haben vier Übungen für Dich zusammengestellt, die Dich effektiv darin unterstützen, Schnupfen, Grippe & Co in Schach zu halten:

Yoga ist gut für Deine Abwehrkraft! Wenn Du regelmäßig Yoga übst, kannst Du es spüren – für alle Zweifler: es ist sogar wissenschaftlich belegt. Im Jahr 2017 untersuchte ein Forscherteam der University of South California die Wirkung von Yoga auf das Gehirn und das Immunsystem. 26 Teilnehmer übten im Rahmen der Studie über einen Zeitraum von drei Monaten täglich Yoga- und Meditationsübungen aus. Nach diesem Zeitraum hatte der Anteil der entzündungsfördernden Bestandteile im Körper der Probanden abgenommen, der Anteil der entzündungshemmenden Bestandteile war gestiegen. Auch waren Ängste und Stimmungsschwankungen der Teilnehmer reduziert.

Wir haben vier Yoga-Übungen für Dich zusammengestellt, die als besonders gut für starke Abwehrkräfte gelten:

Ado Mukha – der herabschauende Hund

Beginne im Vierfüßler Stand. Deine Hände mit gespreizten Fingern etwas vor die Schultern bringen. Deine Zehen aufstellen. Ausatmen und die Knie vom Boden heben. Deine Knie gebeugt und die Fersen in der Luft lassen. Mit der Einatmung die Arme und die Wirbelsäule strecken. Deine Gesäßknochen in Richtung Decke schieben. Mit der Ausatmung die Fersen zum Boden bringen. Entspannt den Kopf hängen lassen. Für drei bis fünf tiefe Atemzüge halten. Wenn Du geübt bist, kannst Du versuchen, die Beine auszustrecken.

Was bewirkt der herabschauende Hund, Ado Mukha?

Diese sehr einfache, aber effektive Übung kurbelt die Durchblutung an, macht die Nebenhöhlen frei und bringt die weißen Blutkörperchen in Bewegung. Außerdem wird der Rücken entlastet und der Rumpf gelockert.

Uttanasana – die Vorwärtsbeuge

Stelle Dich mit hüftbreit geöffneten und gebeugten Beinen auf Deine Yogamatte. Mit der Ausatmung den Oberkörper locker nach vorne hängen lassen. Mit den Händen die gegenüberliegenden Ellbogen fassen. Deine Arme, Nacken und Kopf locker nach unten hängen lassen. Tief und gleichmäßig atmen. Mit jeder Einatmung Deine Wirbelsäule verlängern, mit jeder Ausatmung den Oberkörper stärker loslassen. Wenn Du flexibel oder schon fortgeschrittener in Deiner Yogapraxis bist, kannst Du versuchen die Knie in dieser Haltung mehr und mehr zu strecken.

Was bewirkt die Vorwärtsbeuge, Uttanasana?

Diese Übung soll den Stoffwechsel und den Energiefluss des gesamten Körpers anregen. Die Organe werden gestärkt.

Nadi Shodhan Pranayama – die Wechselatmung

Setze Dich bequem und aufrecht in den Schneidersitz. Den Zeige- und Mittelfinger Deiner rechten Hand zur Handfläche einklappen, die anderen Finger ausstrecken. Deine linke Hand liegt dabei entspannt auf dem Bein. Durch die Nase einatmen, mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch verschließen und links ausatmen. Das rechte Nasenloch geschlossen halten und links einatmen. Das linke Nasenloch mit Deinem rechten Ringfinger verschließen und links ausatmen. Die Übung in Deinem eigenen Rhythmus zehn- bis zwölfmal wiederholen. So tief und gleichmäßig wie möglich atmen. Am besten die Ein- und Ausatmung auf dieselbe Länge bringen und zu vertiefen.

Was bewirkt die Wechselatmung, Pranayama?

Die Wechselatmung, Nadi Shodhan Pranayama, ist eine Atemtechnik die den Kreislauf angeregt. Sie verstärkt die Sauerstoffzufuhr im Körper und befeuchtet die Atemwege durch Luft. Die Übung eignet sich besonders bei leichten Halsschmerzen oder Schnupfen. Deine Nase sollte dafür nicht komplett verstopft sein, da die Übung sonst nicht durchgeführt werden kann. Durch die Atemtechnik werden Deine oberen Atemwege wie Neben- und Stirnhöhle als auch die unteren Atemwege wie Bronchien und Lunge durchlüftet. Das Sekret der Nebenhöhlen kann besser abfließen.

Die Planke

Beginne im Vierfüssler-Stand. Deine Hände sind unter Deinen Schultern, die Finger sind gespreizt. Strecke zuerst ein Bein nach hinten und setze die Zehen auf dem Boden ab. Finde eine gerade Linie zwischen Nacken, Oberkörper, Hüften und Bein. Halte die Linie und setze das zweite Bein genau so und neben dem anderen ab. Spanne die Bauchmuskeln an. Achte darauf, dass das Becken in einer geraden Linie mit Rücken und Beinen ist. Atme tief und gleichmäßig weiter. Halte diese Position so lange, wie es Deine Kraft erlaubt! Du kannst die Dauer von Mal zu Mal steigern: Beginne, indem Du langsam bis zehn zählst, dann erhöhe mit jedem Üben Stück für Stück.

Was bewirkt die Position Planke?

Die Planke kräftig Deinen gesamten Körper nachhaltig! Die gesamte Mitte wird gestärkt. Das ist wichtig für Dein inneres Feuer und hilft Dir, Infekte abzuwehren.

Möchtest Du mehr erfahren? Einen Link zur Studie (in englischer Sprache) findest Du hier:

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