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Yin & Yang ausgleichen

Die Lehre von Ying und Yang stammt aus dem Chinesischen - und die traditionelle chinesische Medizin, TCM, kennt viele Rezepte, beide Kräfte durch Ernährung, Lebensweise und Bewegung in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Möchtest Du erfahren, wie?

Die Lehre von Ying und Yang stammt aus dem Chinesischen – und die traditionelle chinesische Medizin, TCM, kennt viele Rezepte, beide Kräfte durch Ernährung, Lebensweise und Bewegung in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen.

Im TCM geht man davon aus, dass die Funktion der Organe vom Fluss von Yin und Yang beeinflusst sind und dass verschiedene Krankheiten begünstigt werden oder entstehen, wenn dieser Fluss im Ungleichgewicht ist. Durch Ernährung, Bewegung und eine ausgeglichene Lebensweise, lassen sich die gegensätzlichen Prinzipien Yin und Yang ausgleichen, so dass ihre Kräfte fließen können.

Die Rolle der Ernährung

Yin, das weibliche Prinzip dem die Farbe Schwarz zugeordnet wird, steht für Kälte
und “kalte” Lebensmittel. Yang, das männliche Prinzip mit der Farbe Weiß, für Wärme und “warme” Speisen. Wobei die Einteilung “warm” und “kalt” hier nichts mit ihrer tatsächlichen Temperatur zu tun hat! Als “warm” gelten zum Beispiel Speisen wie Gurke, Tomate, Zitrusfrüchte oder Milch. “Kalt” hingegen sind Fisch, Fleisch und getrocknete Früchte. Eine wichtige Rolle in der Ernährungslehre des TCM spielen auch “neutrale” Speisen. Diese sind zum Beispiel Hülsenfrüchte, Getreide oder auch Karotten.

Neutrale Lebensmittel stellen im TCM die Basis der gesunden Ernährung dar, die mit Yin und Yang Lebensmitteln ergänzt werden. Dabei sollen Yin und Yang Lebensmittel, Speisen mit warmer und kalter Energie, in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Wenn dies gelingt, ist der Körper optimal versorgt und in Balance. Und auch der Geist ist viel ausgeglichener.

Yin & Yang mit Bewegung ausgleichen

Nicht nur die Ernährung, auch Bewegung spielt für den Fluss von Yin und Yang eine bedeutsame Rolle. Yoga-Übungen können dazu eingesetzt werden, beide Energien auszugleichen und in Fluss zu bringen. Besonders dynamische Yoga Stile mit vielen Wiederholungen, wie Ashtanga-, Vinyassa- und Bikram-Yoga, eignen sich dazu, das Yang zu stärken. Yin Yoga hingegen ist eher meditativ und stimuliert das tief liegende Fasziengewebe des Körpers. Optimal ist es, Übungen aus beiden Bereichen in seine Yoga Praxis einzubauen. Je nachdem, ob man sein Yin oder das Yang stärken sollte, mehr vom einen oder anderen.

Ein ausgeglichener Lebensstil

Im TCM geht man davon aus, dass jeder Mensch einen Ausgleich braucht, zu dem, was in seinem Leben viel Gewicht hat. Für jemanden, der viel in der Natur ist, kann ein guter Gegensatz die Teilnahme am kulturellen Leben sein, wie Ausstellungsbesuche, Konzerte – oder auch ein Computerspiel! Wenn man hingegen beruflich viel mit Computern zu tun hat und viel sitzt, ist es ideal, seine frei verfügbare Zeit so oft wie möglich aktiv und im Grünen zu verbringen.

Ein dynamischer, vielleicht sogar eher aggressiver Sport ist gut für Menschen, die in ihrem Alltag Ruhe bewahren und zurückhaltend sein müssen. Umgekehrt brauchen Menschen, die einen fordernden, schnellen, hektischen Alltag haben eher ruhige und sanfte Bewegungsarten zum Ausgleich. Ein Buch zu lesen harmonisiert sie vermutlich eher, als der Besuch eines lauten Konzerts.

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