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Intuitive Eating – Dein Körper weiß was er braucht

Wir lieben die Vielfalt. Menschen sind unterschiedlich und jeder ist einzigartig – und schön! In Amerika, dem Land, aus dem so viele Trends zu uns nach Europa kommen, sind Begriffe wie „Body Positivity“ und „Intuitive Eating“ derzeit in aller Munde. Möchtest Du wissen, was es damit auf sich hat? Wir verraten es hier:

Wir lieben die Vielfalt. Menschen sind unterschiedlich, jeder ist einzigartig. Und so wie man ist, ist man schön! Dass das ein richtiges Trend-Thema ist, merkt man auch daran, wie viel derzeit darüber geschrieben und berichtet wird. Besonders in Amerika, dem Land, aus dem so viele Trends zu uns nach Europa kommen, sind Begriffe wie „Body Positivity“ und „Intuitive Eating“ in aller Munde.

Was ist Intuitive Eating?

Bei „Intuitive Eating“ geht es darum, auf seinen Körper zu hören. Wenn man ein gutes Bauchgefühl, eine gute Intuition hat, spürt man, welche Nährstoffe der eigene Körper gerade braucht – auch ohne ausgetüftelten Nährstoff- und Diätplan. Dir ist nach einer Banane? Vielleicht ist Dein Blutzuckerspiegel gerade niedrig. Appetit auf Vollkornbrot und Nüsse? Dann brauchen Deine Muskeln vielleicht gerade mehr Magnesium.

Wer eine gute Beziehung zu seinem Körper hat, hat selten Heißhunger auf Zucker oder Fastfood, sondern greift intuitiv zu dem, was einen aktuellen Bedarf ausgleicht. Je besser diese Beziehung ist, desto besser funktioniert das. Und zur Beziehungspflege gehört auch, dass man seinem Körper gegenüber positiv eingestellt ist, ihn mag. Oder besser noch: ihn liebt.

So lässt sich intuitives Essen trainieren

Suche Dir ein Mantra

Ein Mantra ist ein Leitsatz, den man sich immer wieder sagen kann, in Gedanken oder auch laut. Es geht um möglichst viele Wiederholungen und darum, eine (positive) Botschaft zu verinnerlichen und zu festigen. Sag Dir zum Beispiel, dass Du schön bist. Dass Dein Körper ein lebendiger, wachsender Organismus ist, der ernährt werden will. Wie, ist individuell verschieden. Es gibt kein universelles „richtig“ oder „falsch“. Du wirst spüren, was Dir gut tut und was nicht.

Zu diesem Ansatz gehört auch, dass man sich keine Lebensmittel verbietet, sondern umgekehrt, sich besser auf die konzentriert, die einem gut tun. Auch wenn im Prinzip etwas ähnliches als Ergebnis herauskommt – die psychologische Wirkung ist eine komplett andere: Wenn Du Dir etwas verbietest, beschäftigst Du Dich gedanklich viel mit dem Verbotenen. Es bekommt eine große Präsenz, die dazu führt, dass Du schliesslich zum Verbotenen greifst. Wenn Du hingegen an das denkst, was Dir gut tut, steht das gedanklich mehr im Vordergrund. Beim Einkaufen wird man automatisch eher zu dem greifen, an was man denkt.

Verschaffe Dir Raum

Um seine Intuition zu stärken ist es gut, sich einen Raum zu schaffen, in dem man sich woh fühlt. Das kann bedeuten, dass man seine Wohnung aufräumt, vielleicht sogar regelrecht ausräumt (wir hatten hier über eine sehr effektive Methode dafür geschrieben). Das kann auch bedeuten, dass Du dafür sorgst, dass Du zur Ruhe kommst. Mit Zeit für Dich, in der Du Dich ganz im Hier und Jetzt spürst. Das geht wunderbar mit Yoga. Manche gehen gern spazieren, andere meditieren ein paar Minuten oder machen eine Atemübung. Wieder andere fühlen sich mit Freunden und Musik ganz in ihrem Flow. Such Dir das, was zu Dir passt und nimm Dir Deinen Raum.

Weg mit den Stempeln

Versuche, Dich von starren Denkmustern oder Rollenbildern zu befreien. Wir alle geraten schnell in Versuchung, uns in eine bestimmte Schublade einzuordnen – das liegt wohl am sehr menschlichen Bedürfnis, Teil einer Gruppe und nicht alleine zu sein. Aber Fakt ist, dass es besser für uns ist, immer mal die Perspektive zu wechseln, eine Situation neu zu betrachten und die Schublade zu wechseln. Das trifft auf viele Bereiche unseres Lebens zu. Für die Ernährung bedeutet es – was gestern gut für einen war, muss es heute nicht sein. Wichtig ist, wie es sich anfühlt. Um das klar zu spüren müssen wir lernen, auf unsere innere Stimme zu hören. Niemand anderer kann in Dich hinein spüren und diese Stimme wahrnehmen, außer Du selbst.

Die Intuition kennt den Weg

Du wirst sehen, dass es Dir immer besser gelingen wird, die Stimme Deines Körpers zu hören. Und Dein Körper wird sich Stück für Stück zu dem entwickeln, wie er gemeint ist. Vertraue Deiner Intuition! Sie zeigt Dir den Weg. Und das, was am Ende dieses Weges steht, ist unendlich schön.

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