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Am Anfang war Liebe…

Aus spiritueller Sicht ist die Wahrnehmung des Getrenntseins von anderen Menschen eine Illusion, weil alles Leben miteinander verbunden ist und wir alle gemeinsam im Fluss des ewigen Werdens und Vergehens schwimmen – aber im Umgang mit unseren Eltern ist es dennoch wichtig, dass wir uns an einem bestimmten Punkt abnabeln, um frei über unser Leben und auch über unsere Liebe entscheiden zu können.

Unsere Geburt bedeutet den Verlust eines paradiesischen Zustandes – und sie ist unserer erste Erfahrung mit der Realität des Getrenntseins. Diese Erfahrung schlummert in unserem Unterbewusstsein, und ein Teil in uns will manchmal auch immer noch ‘auf den Arm’, zurück in den Urzustand der mütterlichen Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und des Genährtseins. Dieses Gefühl kommt in Situationen und Lebensphasen auf, in denen wir Angst haben, dass wir alleine nicht überlebensfähig sind.

Aus spiritueller Sicht ist die Wahrnehmung des Getrenntseins von anderen Menschen eine Illusion, weil alles Leben miteinander verbunden ist und wir alle gemeinsam im Fluss des ewigen Werdens und Vergehens schwimmen – aber im Umgang mit unseren Eltern ist es dennoch wichtig, dass wir uns an einem bestimmten Punkt abnabeln, um frei über unser Leben und auch über unsere Liebe entscheiden zu können. Wir verraten Dir heute, wie die tiefen Mechanismen Deiner frühkindlichen Prägung vielleicht bis in Deine Gegenwart wirken und warum der Abnabelungsprozess von der Mutter wichtig ist, um ihr (und anderen Menschen) im späteren Leben wieder wahrhaftig nah sein zu können.


Liebe und Überleben

Als kleines Kind warst Du auf Deine Eltern, besonders auf Deine Mutter, angewiesen. Dass Deine Mutter Dich nährte und versorgte, war für Dich überlebenswichtig und es war der Urzustand Deiner Menschwerdung. Als Baby spürtest Du sehr schnell, dass es Dir um so besser geht, je mehr Du von Deiner Mutter geliebt wurdest. So entstand also schon sehr früh das Muster in Dir, Dein Verhalten den Wünschen Deiner Mutter anzupassen, damit nichts die bedingungslose Liebe und Versorgung stören möge.

Solche Gedanken- und Verhaltensmuster sind sehr dominant, weil sie unmittelbar mit dem Überlebensinstinkt verbunden sind. Die Konsequenz solcher Muster war, dass, wann immer Du auf Deine Mutter (oder Deinen Vater) wütend warst, in Deinem Unterbewusstsein sofort ein Programm ablief, das die Wut in andere Kanäle leitete, nur damit die Liebe Deiner Mutter zu Dir nicht gefährdet wurde. Stellvertretend für Deine Mutter hast Du dann Deine Wut auf jemand oder etwas anderes oder Dich selbst gerichtet, um das Verhältnis zur Mutter nicht zu belasten. Dadurch entstand im Laufe Deiner Kindheit ein verklärtes inneres Bild von Deiner Mutter. Sicher erinnerst Du Dich an den kindlichen Gedanken, dass Deine Mutter die schönste und beste auf der Welt ist. Und dieses Denkmuster hast Du dann auch auf andere Ebenen übertragen: Die eigene Familie ist besser als andere, der eigene Ort ist besser als der Nachbarort, das eigene Land besser als andere Länder… – all diese Sichtweisen entstammen in ihrem Ursprung den frühkindlichen Schutzmustern. Das Gute wird auf das Eigene, Eltern / Familie / Herkunft…, projiziert, das Böse auf alle anderen. In gesellschaftlichen Kontexten sind diese Muster Ursache für Kriege, Zerstörung und Ausgrenzung, weshalb es so wichtig ist, dass jeder einzelne von uns diese Verstrickung in sich auflöst.


Frühkindliche Muster und Enttäuschungen im Erwachsenenalter

Der Grund, warum dieses Denken im späteren Leben immer wieder zu Schmerz und Enttäuschung führt, ist ganz einfach: Es entspricht nicht der Realität – es ist eine Selbsttäuschung, eine Lüge, die wir uns selbst glauben machen wollen. Wenn unser Denken auch im Erwachsenenalter mit frühkindlichen Schutzmustern reagiert, sehen wir die Welt nicht so, wie sie wirklich ist, sondern aus den Augen eines Kleinkindes. Dennoch: Früher oder später widerfahren uns Erlebnisse, die uns hart in die Realität zurück katapultieren. Diese Momente erleben wir dann als schmerzliche Ent-Täuschungen. Unsere innerste Wahrheit weiß, dass es sich um Ego-Schutzmuster handelt und wird darum immer versuchen, einen Weg raus aus dem Zustand der Selbsttäuschung zu finden.


Der Prozess der Abnabelung

Im Idealfall hast Du als Teenager diese Ent-Täuschungsphase in Bezug auf Deine Mutter (und Deinen Vater) durchlebt, denn in dieser Phase verlassen wir meist unsere kleinkindlichen Denkmuster und Gefühlswelten – bewusst oder unbewusst, mit einem drastischen Schnitt oder als sanfter Übergang. In dieser Phase hast Du vielleicht auch das erste Mal einen kritischen Blick für die Fehler und Unzulänglichkeiten Deiner Eltern entwickelt, was zu Beginn sehr schmerzlich war und was Du vielleicht aus diesem Grund auch versucht hast zu vermeiden. Dennoch: Der Ausstieg aus frühkindlichen Mustern ist wichtig, um sich zu einer erwachsenen und reifen Persönlichkeit entwickeln zu können und vor allem frei zu sein von Zwangsmustern und Abhängigkeitsgefühlen. Du musstest in dieser Phase das Lieb-Kind-Spiel fallenlassen und lernen auch mit Ablehnung umzugehen und damit, dass Deine Eltern auch ‘nur’ Menschen und nicht perfekt waren, damit sich Dein wahres Ich entfalten konnte, denn Deine Existenz hing nun nicht mehr lebensnotwendig von ihnen ab.


…und am Ende wird Liebe sein

Wenn Du Dich in Deiner Pubertät von Deinen frühkindlichen Mustern befreien konntest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Du als Erwachsener wieder in solche Muster zurückfällst. Wenn Du jedoch im frühkindlichen Abhängigkeitsgefühl steckengeblieben bist, vielleicht weil Du die Unzulänglichkeiten Deiner Mutter nicht sehen wolltest oder weil Du sie nicht ent-täuschen wolltest – oder sie den Prozess Deiner Abnabelung nicht zugelassen hat, dann versuchst Du vermutlich immer noch, bei Deinen Freunden und Kollegen oder in Deiner Beziehung, das liebe Kind zu sein. Das Kind, das es allen recht machen will, nur damit man es liebt und es nicht verlassen wird. Und vielleicht ist das Verhältnis zu Deiner Mutter dann auch immer noch von Abhängigkeit und Verlustangst geprägt. Oder Du bist in der pubertären Trotzphase der Ent-Täuschung steckengeblieben und begegnest Deiner Mutter bis heute vorwurfsvoll und anklagend, weil sie in Wirklichkeit nicht die beste Mutter der Welt war, sondern vielleicht auch Fehler gemacht hat, die Du ihr nicht verzeihen kannst (oder willst). Dann findest Du Dich vermutlich häufig in der Rolle des anklagenden Opfers wieder, das immer an die falschen Leute gerät und alles und jeden für die eigene Misere verantwortlich macht – nur nicht beginnt, selbst Verantwortung für das eigene Glück zu übernehmen.

Wir von Divine Flower möchten Dich ermutigen, diese frühkindlichen Verstrickungen in Dir zu ergründen, denn der Weg zu wahrer Liebe, auch zu unseren Müttern und Vätern, setzt eine Abnabelung und Ent-Täuschung voraus. Du musst Deine kindlichen Muster verlassen, um klar sehen zu können. Deine Mutter, Dein Vater und auch alle anderen Menschen, von denen Du Dich abhängig fühlst, haben, wie fast alle Menschen in fast allen Situationen, versucht, ihr Bestes zu geben und gute und richtige Entscheidungen zu treffen. Wenn wir unseren Blick darauf fokussieren, können wir leichter vergeben, in unsere Selbstliebe und Eigenverantwortung finden und liebevoll, wohlwollend und frei mit unseren Mitmenschen umgehen. Und diese Freiheit ist das Tor zu einer übergeordneten Liebe, die alle Menschen miteinander verbindet!

(Autorin: I.J.)

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